Jahr: 2016
Material: mixed media
Beschreibung: Stadtbach
Preis: auf Anfrage
geraldinehonauer.com
tizianbaldinger.com
Andreas Dietsch wollte als Auswanderer im 19. Jahrhundert New Aarau in Amerika bauen. Noselands KüntlerInnen holen das grandios gescheiterte Projekt nach!
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Stefan Bucher-Twerenbold: The Courtyard Hound
The Courtyard Hound
Material: Metall einbrennlackiert, Holz1845 in einem fernen Land, irgendwo im No(se)mansland passiert die Gründung von New Aarau.
Baugesuche(?), Baugespanne, Baugerüste, Baubeginn.
Wände werden hochgezogen, Türen und Fenster folgen oder
Zargen werden aufgestellt, Türen eingehängt, Wände folgen.
So oder so, lange dauert es bis Hab und Gut gesichert.
Der Hofhund, des Menschen bester Freund, das ist die Lösung.
Sicherheit, Schutz und Treue mit lebenslanger Garantie sei dir gewährt.
Als Dank Baugesuch? Baugespann, Baugerüst, Baubeginn der Hundehütte.
Aus Hofhund wird Haushund, aus Baubeginn fürs Eigenheim wird Bauverzögerung.
Courtyard Hound (Der Hofhund) ist ein fiktiver nicht existenter Roman in David Benioffs Roman City of Thieves (Stadt der Diebe). Eine der schönsten Stellen lautet:
“Talent must be a fanatical mistress. She’s beautiful; when you’re with her, people watch you, they notice. But she bangs on your door at odd hours, and she disappears for long stretches, and she has no patience for the rest of your existence: your wife, your children, your friends. She is the most thrilling evening of your week, but some day she will leave you for good. One night, after she’s been gone for years, you will see her on the arm of a younger man, and she will pretend not to recognize you.” - The Courtyard Hound
www.stefanbucher-twerenbold.ch
Dienstag, 27. Dezember 2016
Eva van der Spek: Taubenhaus
In Aarau soll es zu viele Tauben geben. Vor tausenden von Jahren vom
Menschen aus ihren Felsen entführt, wurden sie vor allem in Kriegen als
lebende Luftpost missbraucht. Diejenigen die flüchten konnten
verwilderten und wurden nun zum Kulturfolger des Menschen. In jeder
Siedlung oder Stadt sind sie nun anzutreffen.
Mehr gehasst als geliebt fristen die Tauben ein mehr oder weniger trauriges Dasein. Angelockt vom Müll, den die Gäste von Mc Donalds und Co. auf dem Boden entsorgen.
Endlich hat man erkannt, dass es nichts nützt, wenn man sie einfach abschiesst oder vergiftet. Ihre Plätze werden sofort von anderen Artgenossen übernommen. Mehr gehasst als geliebt fristen die Tauben ein mehr oder weniger trauriges Dasein. Angelockt vom Müll, den die Gäste von Mc Donalds und Co. auf dem Boden entsorgen.
Also hat man in Aarau reagiert und den Lebensraum der Vögel, all die Nischen, Wehre und sonstigen Räume der Altstadt abdecken.
Im Casinopark gibt es einen grossen, professionell geführten Taubenstock. Leider reicht dies bei weitem nicht für alle Tauben.
Die Lösung heisst privates Taubenhaus in New Aarau auf Noseland. Ich stelle ein kleines Taubenhaus für ein älteres Taubenpärchen zur Verfügung. Genauer gesagt ist es eine Ferienresidenz, wo sie der stressigen Weihnachtszeit in der Altstadt Aarau entfliehen können. Sie kriegen auch sauberes Futter. Falls dies zu Ende geht, wäre da noch der nahgelegene Wald. Käme es ihnen dann doch noch in den Sinn Nachwuchs zu erzeugen, könnte man die Geburtenrate durch Eieraustausch kontrollieren. Anstatt zwölf Junge pro Jahr wären es dann noch eins oder zwei.
Wenn jemand ein solches Pärchen kennt, bitte sofort melden!
Montag, 26. Dezember 2016
Albert Suana: Spiel des Friedens
Material: 36 Armierungseisen-Stangen à 65cm, alte
Veloschläuche zu Ringen vernäht
Das Spiel
des Friedens besteht aus einem quadratischen Punktraster 6m x 6m (Grösse variabel).
36 Armierungseisen ragen ca 30 cm aus dem Boden und bilden Quadratmeter-Einheiten.
Die vier äusseren
Spielecken zeigen die vier Himmelsrichtungen an, Norden ist markiert.
Spielfreudigen
stehen verschieden grosse, aus alten Veloschläuchen zusammengenähte
"Gummiringe" zu Verfügung, welche in das Gittersystem eingespannt
werden können.
So
entstehen diverse Muster, Formen, Symmetrien, Zeichen.
Idee des
Spiels ist es, ein individuelles, persönliches Zeichen des Friedens zu
"erfinden". Dieses soll
während seiner kurzen Lebensdauer als Sinnbild der "Allgemeinen Erklärung
der Menschenrechte" fungieren, bis es durch ein nächstes,
gleichbedeutendes ersetzt wird.
Zur
Vergegenwärtigung und Anregung ist die Charta in einer kindgerechten Plakatform
von Amnesty International neben dem Spiel aufgestellt.
Die
Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen symbolisiert Weltoffenheit und
Solidarität als Grundlagen unseres
Zusammenlebens.
Der
konzeptionelle Hintergrund dieses "interaktiven Spielfelds" beruht
auf einer erfolgreichen, didaktischen Lerneinheit aus der Geometrie. Mit dem
Nagelfeld (in kleiner Form als Nagelbrett mit Gummiringen) wird durch
"reines Spielen" ein geometrisches Grundverständnis entwickelt, mit
welchem spezifische Fertigkeiten wie zB. Umfang- oder Flächenberechnungen,
Zugang zu Gesetzen der Symmetrie, vor allem aber auch Abstraktionsvermögen und
Ästhetikempfinden gefördert und geformt werden können.
Die
philanthropische Erweiterung
dieser didaktischen Einheit zielt darauf ab, die Sensibilität für den Begriff
"Frieden" in dasselbe "Lernsystem" zu implementieren.
–
Mach dir ein Bild vom Frieden –
Die
Umsetzung lässt Empfindungen, Wünsche und Vorstellungen jedes einzelnen in eine
Figur einfliessen, ohne dass ein Wort darüber verloren, geschweige denn
Rechenschaft abgelegt werden muss.
Es gibt
kein falsches Friedenszeichen und jeder kann und soll sich davon "ein
Bild" machen.
Die
Begrifflichkeit hat so viele Gesichter wie die Erde Menschen. Und meint doch
nur eines.
Szenario 2030 "Building New Aarau – Slums
– Das Friedensspiel"
Das
periphere Umfeld New Aaraus unterscheidet sich nicht grundlegend von anderen
metropolitanen Agglomerationsgürteln. Durch die nicht abbrechende Landflucht
bzw "Global Urbanisation"
zeichnet sich New Aarau ebenfalls durch einen stetigen Zuwachs der
Bevölkerung an den Rändern der Stadt aus.
Damit sind
auch hier die infrastrukturellen Gegebenheiten oft noch weit entfernt von einem
menschenwürdigen Normalzustand.
Schliesslich
hat "GUN!" - das
"Global Urban Network", der weltweit grösste Verbund aller sich
beteiligenden urbanen Zentren, ein wachsendes politisches Gewicht gegenüber der
traditionellen Nationalen Regierungen erhalten.
"GUN!"
ist allem voran gelungen, die kommerzielle und damit demokratiefeindliche Social-Media-Plattform
Facebook durch ein "antikommerziell ausgerichtetes, offenes
Weltbürgernetzwerk" abzulösen und so ein differenziertes und entsprechend
repräsentatives Indikationsinstrument für Meinungen und Bedürfnisse der
Mehrheit der Weltbevölkerung zu schaffen.
GUN!-User
sind explizit keine spezifizierte Algorithmen -Zielgruppe, sondern Teilnehmer
eines übergeordneten, basisdemokratisch ausgerichteten Sozialsystems.
Grundlage
zum Beitritt ins GUN! ist die vertragliche Einverständniserklärung jedes
einzelnen Benutzers zur Allgemeinen Charta der Menschenrechte von 1948.
Durchbruch/Pionierleistung
2024 von GUN! war das gemeinsame Festlegen eines primären Global Goals: Freier Zugang zu frischen Trinkwasser
weltweit und die lokale Förderung günstiger Latrinensystem!
Nestlé zB
sah sich aufgrund der millionenfachen GUN!-Stimmen gezwungen, die über Jahre weltweit privatisierten und
kommerzialisierten Wasserquellen in die Verantwortung autarker
Regionalverwaltungen zurückzugeben.
Mithilfe
einer gegenseitigen Querfinanzierung aller Beteiligten wurde eine gesicherte
Wasserversorgung und der Zugang zu hygienischen Latrinen für alle aktiven
GUN!-Metropolen aufgebaut.
Eine
immense Zahl engagierter GUN!-User legte damit die Weichen für eine Reihe
globaler Sozialprojekte.
GUN! war
zur ersten "basisdemokratisch geführten Weltpartei" geworden.
Auch im
Bildungsbereich hat über GUN! ein intensiver Austausch zum Thema "Free
Scooling" begonnen. Engagierte PädagogInnen in den diversen
Peripherie-Quartieren haben aufgrund mangelnder Finanzen, Infrastruktur und
Human Resources damit begonnen, "Schulstoff und Unterricht in der
Öffentlichkeit " zu verteilen. Wenn junge Menschen nicht zur Schule gehen
können, weil wichtige Voraussetzungen dazu fehlen, dann muss eben die Schule zu
den jungen Menschen kommen.
Basierend
auf GUN!, steigt die Menge von Mitwirkenden stetig und generiert damit eine Fülle von Ideen, Umsetzungen
und Erfahrungswerten – ganz nach dem Motto:
"We
all can teach".
Die
zentrale Idee, interdisziplinäre Lernerlebnisse auf Strassen und Plätzen, in
Parks, Brachen, Restaurants, Kirchen, Geschäften bis hin zu privaten Räumen zu
installieren, fördert und fordert das Engagement und die soziale Verantwortung
für Kinder und Jugendliche. Es ermöglicht damit frei zugängliche
Bildungsgebiete, welche im besten Fall durch klassische öffentliche
Schulangebote ergänzt werden.
Das
"Spiel des Friedens" steht exemplarisch für diese Vision.
www.albertsuana.com
Sonntag, 25. Dezember 2016
Adrian Hossli & Werner Schmid: Rosetta
Konzept für Noseland vom Sonntag 4. Dezember 2016, 14.00 Uhr
Materialien: Feuer, Wasser, Rauch, Holz, Kräuter, Textilien, Eisen, Papier, Kleister, Wachs, Pyrotechnik
I n s t a l l a t i o n / P e r f o r m a n c e
Masse: 6 x 8 Meter, freie, ebene, zentrale Fläche
Idee der A g o r a, als zentraler Fest-, Versammlungs- Kult- und Marktplatz einer griechischen Stadt. Bei Homer: Fehlen einer Agora, als Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit, keine Demokratie.
Ursprünglich ungestalteter, ebener Freiraum als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der künftigen Stadt.
Versammlungsort mit Redefreiheit (2 diametrale Rednerpulte)
Kultstätte (Opferaltar vor der Ehrenstatue der Göttin R o s e t t a )
Markierung der Raumbegrenzung durch Signale und Sonnenzeichen.
Die Agora von Athen fand ihre Forsetzung im Forum Romanum, die bis zur Utopie von N e w
A a r a u reicht
R o s e t t a
Hommage an R o s e t t a , jüngste Tochter von Andreas DietschMaterialien: Feuer, Wasser, Rauch, Holz, Kräuter, Textilien, Eisen, Papier, Kleister, Wachs, Pyrotechnik
I n s t a l l a t i o n / P e r f o r m a n c e
Masse: 6 x 8 Meter, freie, ebene, zentrale Fläche
Idee der A g o r a, als zentraler Fest-, Versammlungs- Kult- und Marktplatz einer griechischen Stadt. Bei Homer: Fehlen einer Agora, als Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit, keine Demokratie.
Ursprünglich ungestalteter, ebener Freiraum als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der künftigen Stadt.
Versammlungsort mit Redefreiheit (2 diametrale Rednerpulte)
Kultstätte (Opferaltar vor der Ehrenstatue der Göttin R o s e t t a )
Markierung der Raumbegrenzung durch Signale und Sonnenzeichen.
Die Agora von Athen fand ihre Forsetzung im Forum Romanum, die bis zur Utopie von N e w
A a r a u reicht
Samstag, 24. Dezember 2016
Hanspeter Keller: rEN10337-7:2010-9 (gleich, gleicher, am gleichesten)
Hanspeter Keller
Titel: prEN10337-7:2010-9
(gleich, gleicher, am gleichesten)
Zeichnungen: 1)
Bleistift, Farbstifte auf Passepartout-Karton
2) Bleistift, Farbstifte, Collage auf Papier auf Passepartout-Karton
2) Bleistift, Farbstifte, Collage auf Papier auf Passepartout-Karton
Tafeln: Aluminium,
Farbe, Schrauben, Holz grundiert, Markier-Farbe
„Edelweiss“
Preis: Auf
Anfrage
Die
europäische Norm prEN10337-7:2010-9 schreibt vor, dass jedes Land eine
bestimmte Anzahl öffentlicher Parkplätze in Abhängigkeit der Bevölkerung zur
Verfügung stellen muss, jedoch im Minimum zwei. Die neue basisdemokratische
Organisation der EU überlässt es den einzelnen Mitgliedern, diese individuell zu
bewirtschaften.
Noseland schränkt die Benutzung auf einen
kleinen Personenkreis im Sinne der Verfassung „in Würde vor dem
Leben“ ein. Die eingehenden
Gesuche, unter anderem Bill Gates, Fracine Jordi, Recep Tayyip Erdoğan, Martina Hingis, Christoph Blocher
und viele andere wurden geprüft. Schlussendlich stimmten Mark Elliot Zuckerberg
und Paris Whitney Hilton am besten mit der Verfassung überein.
www.hanspeter-keller.ch
www.ddnakw.ch
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Kurt F. Hunkeler: Building New Aarau
Urbaner Wohnraum als immer gleiche Wiederholung, da angesetzt wo er gerade gebraucht wird und
noch Platz ist. Es gibt keine architektonische Form, ausser eine, immer gleichgrosse,
zylinderförmige Behausung. Sie dient je nachdem als Wohnraum, Arbeitsraum, Freizeitraum etc.
In New Aarau kann sich niemand mit einem grossen Haus profilieren, da es nur dieses eine Haus
gibt.
Tabakbüchsen, Schrauben und Muttern, Masse je nach Bauboom
noch Platz ist. Es gibt keine architektonische Form, ausser eine, immer gleichgrosse,
zylinderförmige Behausung. Sie dient je nachdem als Wohnraum, Arbeitsraum, Freizeitraum etc.
In New Aarau kann sich niemand mit einem grossen Haus profilieren, da es nur dieses eine Haus
gibt.
Tabakbüchsen, Schrauben und Muttern, Masse je nach Bauboom
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| erste Versuche der New Aarau Pioniere |
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